Viele Webdesigner starten Projekte ohne schriftliche Vereinbarung – oft aus Vertrauen oder Zeitmangel. Doch genau hier lauert das Risiko: Missverständnisse, unbezahlte Leistungen oder endlose Korrekturschleifen.
Ein klar formulierter Vertrag ist dein Sicherheitsnetz und dein stärkstes Werkzeug für professionelle Zusammenarbeit.
Warum ein Vertrag im Webdesign so wichtig ist
- Vermeidet Missverständnisse
Schriftlich festgehaltene Absprachen schaffen Klarheit – sowohl für dich als auch für den Kunden. - Schützt dich vor unklaren Erwartungen
Ohne Vertrag kann der Kunde zusätzliche Leistungen verlangen, die ursprünglich gar nicht vereinbart waren. - Sichert deine Bezahlung ab
Mit klaren Zahlungsmodalitäten verhinderst du, dass du am Ende ohne Vergütung dastehst. - Stärkt dein professionelles Auftreten
Ein sauberer Vertrag signalisiert, dass du dein Business ernst nimmst.
Diese Punkte solltest du in deinen Vertrag aufnehmen
1. Projektbeschreibung
Klare Definition, was du lieferst. Beispiel: „Responsive Unternehmenswebsite mit bis zu fünf Unterseiten und Kontaktformular.“
2. Leistungsumfang
Was ist enthalten, was kostet extra?
➡ Beispiel: „Zwei Korrekturschleifen inklusive, weitere Anpassungen werden nach Stundenlohn abgerechnet.“
3. Zahlungsbedingungen
Ratenzahlung, Anzahlung oder Pauschalpreis – Hauptsache transparent.
➡ Best Practice: „50 % Anzahlung vor Projektstart, Rest nach Abnahme.“
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
Leg fest, welche Inhalte (Texte, Bilder, Logos) der Kunde liefert – und bis wann.
➡ Vorteil: Verzögerungen sind dann nicht dein Risiko.
5. Rechte & Nutzungsbedingungen
Bestimme, wann und unter welchen Bedingungen der Kunde die Website nutzen darf.
➡ Standard im Webdesign: Rechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung über.
6. Haftungsausschluss
Sichere dich ab, dass du nicht für Inhalte haftest, die der Kunde liefert (z. B. urheberrechtlich geschützte Bilder).
7. Kündigungsregelung
Was passiert, wenn das Projekt abgebrochen wird?
➡ Tipp: Entlohnung für bereits geleistete Arbeit vertraglich festhalten.
Best Practices für dich als Webdesigner
- So konkret wie möglich formulieren – Vermeide schwammige Aussagen wie „schöne Website erstellen“.
- Zusatzleistungen klar ausweisen – Damit Upgrades oder Erweiterungen ohne Diskussion berechnet werden können.
- Abnahmeprozess festlegen – Definiere, wann das Projekt offiziell als abgeschlossen gilt.
- Digital unterzeichnen lassen – Spart Zeit und beschleunigt den Projektstart.
Wie PlanSights dich bei Verträgen unterstützt
Mit PlanSights kannst du:
- Vertragsvorlagen hinterlegen und anpassen
- Verträge direkt mit Projekten verknüpfen
- Digitale Signaturen einholen
- Zahlungspläne automatisch mit Rechnungen verbinden
So sparst du Zeit, minimierst Risiken und trittst professionell auf – vom ersten Angebot bis zum finalen Projektabschluss.